Neubesetzung der Beratungsstelle für Alltagskulturen und Heimatpflege beim Landesheimatbund Sachsen-Anhalt

Seit August 2022 ist Dr. Christina May neue Referentin der Beratungsstelle für Alltagskulturen und Heimatpflege des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt.

Christina May studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte über Architektur und Landschaftsarchitektur des Zoos. Die Publikation mit dem Titel „Die Szenografie der Wildnis“ erhielt mit dem Theodor-Fischer-Preis den internationalen Nachwuchsförderpreis für Architekturgeschichte des Zentralinstituts für Kunstgeschichte. Bisher arbeitete sie als freie Kuratorin für zeitgenössische und moderne Kunst sowie Kulturgeschichte. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Kunstmuseum Ahrenshoop und die Universitäts- und Hansestadt Rostock tätig. Als Projektleitung des Künstlerbundes Mecklenburg- und Vorpommern e.V. im BBK sammelte sie Erfahrungen mit Kultur im ländlichen Raum. Ihr wissenschaftliches Volontariat absolvierte sie am Staatlichen Museum Schwerin / Ludwigslust / Güstrow. Als Autorin schreibt sie interdisziplinär über zoologische Gärten, Kultur mit Tieren und Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, aber auch zur Sportgeschichte.

Geboren und aufgewachsen ist Christina May im Ruhrgebiet und aus dieser Region mit Themen der Industriekultur und des Strukturwandels vertraut. Die Dokumentation der Industriekultur in Sachsen-Anhalt wird eine wichtige Aufgabe sein. Die vielseitigen Facetten des Immateriellen Kulturerbes werden mit neuer Initiative erkundet, erforscht und vermittelt – in enger Zusammenarbeit mit den Aktiven vor Ort und in den Vereinen.

 

Dr. Christina May ist erreichbar unter:
Telefon: 0345 – 2928614
E-Mail: may@lhbsa.de

www.lhbsa.de